Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH

Kleine Technik löst große Probleme

Staatssekretärin Vera Reiß besucht das IMM.
>mehr

Aktuelle Stellenangebote

Das IMM sucht einen wissenschaftlichen Mitarbeiter für Sensoren und Systemkomponenten und eine Personalfachkraft.

Alles Mikro, oder was?!

Der Girl's Day am 25. April 2013 war ein voller Erfolg! 21 Mädchen nutzten die Chance, das IMM und seine vielfältigen Berufsfelder hautnah kennen zu lernen. Lesen Sie hier, was die Schülerinnen alles erlebt haben.

IMM auf der Sensor & Test und ACHEMASIA

Sie treffen unsere Wissenschaftler auf der Sensor & Test in Nürnberg (Halle 12, Stand 566) und der ACHEMASIA in Peking (Stand D6).

Neurosonden

Mikroelektrodensonde zur Lokalisierung von funktionellen Gebieten im Gehirn

Hirnchirurgische Eingriffe zur minimal-invasiven Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen des Bewegungsapparates - wie Morbus Parkinson - haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Um das Zentrum der Erkrankung zu lokalisieren, nutzt die Neurochirurgie zunehmend die Auswertung neuronaler Signale, die während der Operation mit Hilfe von Mikroelektrodensonden aufgezeichnet werden. 

Erfahren Sie mehr zu Mikroelektrodensonden in unserem aktuellen Flyer.

Mikroelektrodensonde mit Zentralelektrode an der Spitze
Mikroelektrodensonde mit Zentralelektrode an der Spitze und wahlweise linearer oder helikaler Anordnung der Ableitelektroden

Um den unterschiedlichen Anwendungen in der Neurochirurgie gerecht zu werden, hat das IMM eine Vielkanalelektrode in zwei Designvarianten mit linearer und helikaler Elektrodenanordnung entwickelt. Dabei bietet die helikale Anordnung eine 360-Grad-Rundumsicht entlang des Stichkanals. Beide Ausführungsformen besitzen eine Zentralelektrode, die zur Stimulation und/oder Signalableitung eingesetzt werden kann.

Zur effektiven Behandlung von Morbus Parkinson wurden im Rahmen des BMBF-Projekts BiCIRTS flexible chronisch implantierbare Mikroelektroden auf Polyimidbasis entwickelt. Neben Elektrodenfeldern zur Signalableitung sind auf ihnen auch spezielle Elektroden zur Tiefenhirn-Stimulation angelegt. Ziel war es, in einem Closed-Loop-System anhand der aufgenommenen Signale einen bedarfsgerechten Stimulus zur Unterdrückung der Krankheitssymptome zu generieren.

 

Ziel des EU-Projektes NEUWalk ist es, ein neuroprothetisches Schnittstellensystem zwischen Gehirn und Rückenmark zu entwickeln. Dies soll zukünftig die Bewegungsfunktionen bei Menschen mit schweren Rückenmarksverletzungen wieder herstellen.

Kontakt: Dr. Peter Detemple, Abteilungsleiter Mikrostrukturierung und Sensorik,
Tel.: +49 6131/990 318

Seite druckenSeite weiterempfehlen