MYPROCHEM
Mikroverfahrenstechnik zur Prozessintensivierung in der Chemieproduktion
Ziel des mit 3,3 Mio. € durch das BMBF geförderten Projektes µ.Pro.Chem (Förderkennzeichen 16SV1991) ist die Demonstration der technischen
Machbarkeit sowie der wirtschaftlichen Attraktivität eines auf mikroverfahrenstechnischen Komponenten beruhenden Produktionskonzepts anhand zweier chemischer Prozessbeispiele darunter eine Ozonolyse. In den zu untersuchenden stark exothermen Reaktionen kommen dabei Mikroreaktoren mit ihrem Potential für einen beschleunigten Stoffaustausch durch die Erzeugung großer Grenzflächen und für eine kontrollierte Reaktionsführung durch sehr gute Wärmeabfuhr prozessintensivierend zum Einsatz. In diesem Projekt ist das IMM über die Abteilung Mischen und Feinchemie
wesentlich beteiligt. Unter anderem arbeitet das IMM im Kontext des Prozessbeispiels der Evonik Degussa GmbH am Scale-up bzw. Scale-out des Mikrofallfilmreaktors zur gas/flüssig-Kontaktierung, um Pilot- (ca. 10 l Flüssigkeitsdurchsatz pro Stunde) bzw. Produktionsmaßstab zu erreichen. Weiterhin entwickelt das IMM für das Prozessbeispiel der BASF AG einen Hochdruck-Mikroreaktor mit zwei Temperaturzonen. Druckfestigkeit des Reaktors bis 200 bar wurde dabei bereits erfolgreich nachgewiesen.
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