Feinchemische Prozesse und Anlagen
Seit den frühen 90er Jahren ist das IMM und insbesondere die Abteilung Mischen und Feinchemie an vorderster Front daran beteiligt, die Chancen und das Potential der kontinuierlichen Prozessführung in Mikroreaktoren insbesondere für die chemische Industrie auszuschöpfen. Zu den entscheidenden Vorteilen der Nutzung eines kontinuierlichen Prozesses im Mikroreaktor zählen der verbesserte Stoff- und Wärmeaustausch sowie sehr definierte Verweilzeiten. Diese Vorteile erlauben es z. B. stark exotherme Reaktionen nahezu isotherm durchzuführen und damit unerwünschte Nebenreaktionen zu unterdrücken, Prozesse zu intensivieren, neue Prozessbedingungen, die mit konventionellen Equipment nicht zugänglich sind, zu erschließen oder auch maßgeschneiderte Produktqualitäten zu erreichen.
Durch Kompetenzen in der Entwicklung und Realisierung von Mikroreaktoren, in der Prozessentwicklung und Optimierung und in der Zusammenstellung und dem Aufbau von Anlagen kann das IMM seinen Kunden dabei eine ganzheitliche Herangehensweise anbieten, die auch Kostenanalysen einschließt. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt derzeit in der Fein- und Spezialchemie. Aber auch Aufgabenstellungen aus der Konsumgüterindustrie, wie zum Beispiel der Herstellung von Emulsionen, und dem Bereich der Bulk- und Petrochemie werden bearbeitet. Hauptaugenmerk des IMM ist es bei all seinen Entwicklungsarbeiten, die technische Umsetzbarkeit z. B. in die Produktion zu berücksichtigen. Folglich liegt ein Schwerpunkt der Arbeiten des IMM im Bereich der Erreichung von Produktionsdurchsätzen und dem Scale-up bzw. Scale-out von Prozessen und Komponenten.





