CAEC
Hocheffizienztrennmethode für die Pharmaproduktion
Das EU-Projekt CAEC (Continuous Annular Electro-Chromatography) befasst sich mit der Weiterentwicklung der analytischen Kapillar-Elektrochromatographie (CEC) hin zur Anwendung im kleinen Produktionsmaßstab zur Trennung von Produkten mit extrem hoher Wertschöpfung in der chemischen, biochemischen und pharmazeutischen Industrie (z. B. APIs). Die CEC ist ein sehr leistungsstarkes, analytisches Verfahren zur Trennung von neutralen als auch geladenen Molekülen. Die größte Herausforderung des Projekts besteht in der Erhöhung des Analytdurchsatzes um einen Faktor von 20.000 unter Beibehaltung der Effizienz der Trennleistung von mehr als 100.000 theoretischen Trennstufen pro Meter, was durch Fertigungspräzision, Gleichverteilung und Diffusion, Wärmetauscheffizienz, Materialauswahl, usw. beeinflußt wird. Initiiert von Prof. Bart von der Technischen Universität Kaiserslautern besteht das Konsortium neben dem IMM aus 4 akademischen (TU Kaiserslautern, TU Dortmund, TU Eindhoven, TU Graz) und drei industriellen Partnern (Novartis, Galilaeus Oy, Microinnova).
Das IMM trägt dabei durch seine Kompetenzen im Bereich des (Chemie-)Ingenieurwesens, der Hochpräzisionsfertigung sowie der Sensorik dazu bei, einen Prototypen zu bauen, der zudem mittels eines optischen Online-Sensor die Trennung überwacht und regelt.
Weitere Informationen: www.caec-eu.de
Kontakt: Christian Hofmann, Abteilung Mischen und Feinchemie,
Tel.: +49 6131/990 328




