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Mikrosystemtechnik stark in Rhein-Main

4. Jahrestagung des mst-Netzwerk Rhein Main e. V. am IMM mit positiver Bilanz

„Das gesamte Rhein-Main Gebiet ist im Bereich der Mikrosystemtechnik hervorragend aufgestellt“, so das Fazit des Grußwortes von Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz. Diese Worte bildeten zugleich den Auftakt für eine Reihe eindrucksvoller Präsentationen durch Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Rund 100 Teilnehmer konnten sich so am landeseigenen Institut für Mikrotechnik in Mainz (IMM) am 06. Juni 2008 aus erster Hand davon überzeugen, welche Fortschritte entlang der Wertschöpfungskette in Forschung und Entwicklung, Fertigungsverfahren, Komponentenentwicklung, Systementwicklung und der Erschließung analytischer bzw. diagnostischer Applikationsfelder in den letzten Jahren erzielt wurden. Die Vorträge umfassten dabei so unterschiedliche Thematiken wie Blutdiagnostik, Umwelt- und Gasanalytik sowie Hämodialyse, beleuchteten aber ebenso mikrofunkenerosive Fertigungsverfahren und Materialfragestellungen.

Nicht zufällig wurde dabei mit dem IMM erstmals in der Geschichte des mst-Netzwerkes eines der Mitgliedsunternehmen als Ort dieser Veranstaltung ausgewählt. Das IMM war bzw. ist im Zeitraum der letzten fünf Jahre an mehr als zehn großen öffentlich geförderten Entwicklungsvorhaben mit fertigungstechnischer, analytischer, diagnostischer und partiell auch therapeutischer Zielsetzung beteiligt. So zählt das IMM heute ohne Zweifel zu einer der renommiertesten Einrichtungen des Landes auf diesem Gebiet. Insgesamt konnte in Mainz eine solide Basis geschaffen werden, um im Zuge des Wissens- und Technologietransfers innovative Produkte, Verfahren oder Prozesse in die betriebliche Anwendung zu überführen und damit letztlich die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu steigern.

All dies wäre zweifelsfrei ohne die entsprechenden Fachkräfte, die Forschung und Entwicklung vorantreiben, nicht möglich. Seit seiner Gründung hat das IMM seine Qualifikations- und Ausbildungsfunktion in hervorragender Weise wahrgenommen und damit „einen wichtigen Beitrag zur Begegnung des landauf und landab diskutierten drohenden Fachkräftemangels“ geleistet, so Ministerin Ahnen, in deren Ressortzuständigkeit das IMM fällt.

Die Gründung des mst-Netzwerk Rhein Main in 2004 war damit eine logische Konsequenz, um dem steigenden Bedarf an innovativen Entwicklungen mit einer Kompetenzbündelung Rechnung zu tragen. Insbesondere die stetig steigende Anzahl der Mitglieder auf inzwischen nahezu 40 zeigt in eindrucksvoller Weise, wie sehr eine solch effektive Zusammenarbeit in der Region auf positive Resonanz stößt. Die geplante Intensivierung dieser  Bestrebungen über Politik und Wirtschaft ist ein wesentliches Ergebnis dieser von allen Anwesenden als sehr erfolgreich eingeschätzten Jahrestagung.

 

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