Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH

Zukunftsvision des Geschäftsführers

In einer offiziellen Amtsübergabe am 25.10.2011 zeigte Prof. Dr. Michael Maskos eine der zukünftigen Stärken des IMM: Mikro ermöglicht Nano

Aktuelle Stellenangebote

Das IMM sucht eine/n Jurist/in sowie einen Verfahrenstechniker/ Chemieingenieur (m/w)

Newsletter IMMage November 2011

Schnelle Diagnose einer Atemwegsinfektion; Mykotoxin in Tierfutter; Jubiläum und Tag der offenen Tür

Biomasse nachhaltig + effizient prozessieren

Am 25.1.2012 diskutieren die Projektpartner über die aktuellen Ergebnisse von SUPRABIO.

Konferenzteilnahme an der IMRET 12

Sie treffen unsere Wissenschaftler auf der IMRET 12 vom 20. bis 22.2. 2012 in Lyon, Frankreich

microFLUID

microFLUID: Mikro-Fabrikation polymerer Lab-on-a-chip Systeme mittels Ultraschnellen Lasern mit Integrierter optischer Detektion

Mykotoxin-Detektion in Tierfutter

Mykotoxine sind gesundheitsschädliche Metaboliten, die durch auf Lebensmitteln oder Tierfutter wachsende Pilzarten freigesetzt werden. Über kontaminierte Futtermittel gelangen sie via Fleisch oder andere tierische Produkte in die Nahrungskette des Menschen. Ein Großteil der Mykotoxine ist krebserregend, genotoxisch oder greift die Leber und Nieren an und stellt somit ein hohes Risiko für die Gesundheit des Menschen dar.

Mykotoxine können weder durch Fermentation noch durch auftretende Temperatureinwirkungen während des Kochens, Backens oder des Gefriervorgangs zerstört werden. Nur eine vollständige Vermeidung von kontaminierten Futter- und Nahrungsmitteln bietet Schutz. Dazu werden aber sensitive, akkurate und bezahlbare Schnelltests zur Detektion und Quantifizierung von Mykotoxinen benötigt.

Am Institut für Mikrotechnik Mainz wurde im Rahmen des EU-Projekts microFLUID ein chipbasiertes mikrofluidisches System entwickelt, das mittels optischer Detektion der Ergebnisse eines integrierten ELISA-Tests einen verlässlichen und quantitativen Nachweis von Mykotoxinen in Tierfutter ermöglicht. Das vollautomatische System mit integriertem Schneidmahlwerk ermöglicht die direkte Verarbeitung von Rohmaterial wie Mais, Körnern oder Pellets.

Der Einsatz mikrofluidischer Analysetechnik erleichtert die Miniaturisierung des Systems, so dass nur geringe Mengen an Reagenzien für die Probenuntersuchung verwendet werden müssen. Dies senkt die Kosten und noch wichtiger: es vermeidet die Handhabung von großen Mengen an Toxinen.

Dank der Portabilität und Automatisierung des Systems können Analysen direkt vor Ort, auch von moderat geschultem Personal, durchgeführt werden. Mit einem solchen System können nicht nur Zeit und Kosten reduziert werden, sondern auch eine signifikante Verbesserung bei der Prävention und Kontrolle der Kontamination mit Mykotoxinen erreicht werden.

 

Laufzeit: Juni 2008 bis Oktober 2011

Kontakt: Dr. Sabine Brunklaus, Abteilung Fluidik und Simulation,
Tel.: +49 6131/990 411

Mehr Informationen zum Projekt microFLUID

CORDIS-Seite

IMM-Projektdatenblatt (153 kB)

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