Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH

Zukunftsvision des Geschäftsführers

In einer offiziellen Amtsübergabe am 25.10.2011 zeigte Prof. Dr. Michael Maskos eine der zukünftigen Stärken des IMM: Mikro ermöglicht Nano

Aktuelle Stellenangebote

Das IMM sucht eine/n Jurist/in sowie einen Verfahrenstechniker/ Chemieingenieur (m/w)

Newsletter IMMage November 2011

Schnelle Diagnose einer Atemwegsinfektion; Mykotoxin in Tierfutter; Jubiläum und Tag der offenen Tür

Biomasse nachhaltig + effizient prozessieren

Am 25.1.2012 diskutieren die Projektpartner über die aktuellen Ergebnisse von SUPRABIO.

Konferenzteilnahme an der IMRET 12

Sie treffen unsere Wissenschaftler auf der IMRET 12 vom 20. bis 22.2. 2012 in Lyon, Frankreich

EDM Kompetenzzentrum

Mehr als 10 Jahre Kompetenz im Erosionsbereich, insbesondere im Bereich der Mikrofunkenerosion, werden erfolgreich mit den Wünschen und Anforderungen der Anwender kombiniert. Hierfür wurde ab Herbst 2007 ein Kompetenz- und Technologiezentrum EDM am IMM aufgebaut und installiert.

Erklärtes Ziel ist vorrangig die Erstellung von neuen Bearbeitungstechnologien, die insbesondere im Mikrobereich dringend erforderlich sind. Der Verantwortungsbereich umfasst zudem Neu- und Weiterentwicklung von Maschinen- und Gerätetechnologie sowie Bearbeitungstechnologieerstellung im Mikrobereich für unterschiedlichste Materialien und Anforderungen auf Applikationsebene. Gemeinsam mit Maschinen- und Peripheriegeräteherstellern werden dabei Paketlösungen zur Realisierung der entsprechenden Kundenanforderungen geschaffen. Ein weiterer Fokus ist die Automatisierung von mikrofunkenerosiven Prozessen und Gestaltung von µ-EDM Maschinenkonzepten zur wirtschaftlichen Serienfertigung von Mikrobauteilen.

Auf Nachfrage bieten wir auch Schulungen von Kundenmitarbeitern für die funkenerosive Mikrobearbeitung sowie zur Bearbeitungsparameterermittlung und entsprechende Dienstleistungen für Maschinen- und Zusatzgerätehersteller sowie insbesondere Anwender an.

Referenzen: u.a. Mitsubishi, Agie-Charmilles, Zimmer+Kreim, ITS Technologie, Hirschmann

 

Funkenerosion

Funkenerosion ist ein materialabtragendes Fertigungsverfahren, bei dem der Materialabtrag durch elektrische Entladungen, d. h. durch lokale Materialabschmelzungen, erzielt wird. Mit dieser Fertigungsmethode können nahezu alle elektrisch leitenden Materialen, unabhängig von ihren physikalischen Eigenschaften, bearbeitet werden. Man unterscheidet zwei Varianten der Funkenerosion, das Draht- und Senkerodieren. 

Drahterodieren

Beim Drahterodieren wird ein kontinuierlich ablaufender Draht als Werkzeug eingesetzt.

Drahtdurchmesser sowie Drahtmaterial können den jeweiligen Bearbeitungsprozessen und Anforderungen angepasst werden. Mit den am IMM installierten Anlagen können Drähte von 0,02 mm bis 0,33 mm eingesetzt werden. Drahterodieranlagen sind in der Regel 5-Achs Maschinensysteme, mit denen zylindrische sowie konische Bauteile erzeugt werden. Durch Integration von optionalen Zusatzachsen und Spindeln ist darüber hinaus ein erosives Drehen wie auch eine rotative/lineare Simultanbearbeitung möglich.

Senkerodieren

Vorgefertigte Elektroden aus unterschiedlichen Werkstoffen werden als Werkzeuge eingesetzt, um ihre Form als Negativ im Werkstück abzubilden. Hierbei können nahezu scharfkantige Innenecken realisiert werden. Darüber hinaus lassen sich beim erosiven Bohren unter Einsatz von kleinen, zylindrischen Elektroden Bohrungsdurchmesser von 20 µm und kleiner erzeugen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit mit 3D-strukturierten, rotationssymmetrischen Elektroden komplexe 3D Innen- und Außengeometrien wie z.B. Spiralnuten in sehr kleinen Strukturgrößen zu realisieren. Unter Verwendung von zylindrischen Mikroelektroden kann neben dem Bohren ein erosives 2D- und 3D-Fräsen durchgeführt werden, wobei sehr kleine Strukturen selbst in gehärteten Werkstoffen realisiert werden.

 

Kontakt: Frank Neumann, Abteilungsleiter Feinwerktechnik,
Tel.: +49 6131/990 180

 

zurück

Seite druckenSeite weiterempfehlen