Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH

Zukunftsvision des Geschäftsführers

In einer offiziellen Amtsübergabe am 25.10.2011 zeigte Prof. Dr. Michael Maskos eine der zukünftigen Stärken des IMM: Mikro ermöglicht Nano

Aktuelle Stellenangebote

Das IMM sucht eine/n Jurist/in sowie einen Verfahrenstechniker/ Chemieingenieur (m/w)

Newsletter IMMage November 2011

Schnelle Diagnose einer Atemwegsinfektion; Mykotoxin in Tierfutter; Jubiläum und Tag der offenen Tür

Biomasse nachhaltig + effizient prozessieren

Am 25.1.2012 diskutieren die Projektpartner über die aktuellen Ergebnisse von SUPRABIO.

Konferenzteilnahme an der IMRET 12

Sie treffen unsere Wissenschaftler auf der IMRET 12 vom 20. bis 22.2. 2012 in Lyon, Frankreich

Gasselektive Membranen

Membranprozesse werden sehr oft für die Trennung von niedermolekularen Gasen, wie  Helium (He) oder Wasserstoff (H2), eingesetzt. Die am IMM entwickelten Quarz- und Palladium-Dünnschicht-Membranen verwenden ein Siliziumnetz als mechanische Stabilisierung, so dass ein genügend hoher Widerstand gegenüber hohen Drücken bei gleichzeitig hoher Permeabilität von Helium oder Wasserstoff gewährleistet werden kann. Derzeit werden die Membranen für Anwendungen in der Gassensorik genutzt. Sie können ebenso für miniaturisierte Reformereinheiten und Brennstoffzellen eingesetzt werden. Die Geometrie und Membranparameter können kundespezifischen Wünschen angepasst werden.

Heliumselektive Quartz Membran
Heliumselektive Quartz Membran

Quarzmembran:
Durchlässigkeit für He: 1.0 * 10-6 mbar ls-1
Druckstabilität: >1 bar
Platinheizmeander
Chipgröße: 23 × 50 mm2
Fläche der aktiven Membran: 150 mm2
Unterstützungsstruktur: Si Träger mit 4895 Löchern
Verwendete Technologien: Oxidation, Vorder- und Rückseiten-Lithographie, Sputtern

Die Entwicklung wurde für Inficon GmbH, Köln, Deutschland durchgeführt. Derzeit werden die Membranen am IMM für den Einsatz im neuen Inficon Protec P 3000 Leckdetektor hergestellt.

Wasserstoffselektive Palladiummembran
Wasserstoffselektive Palladiummembran

Palladium-Membran:
Durchlässigkeit für H2: 1.0 * 10-0 mbar ls-1 
(für 300°C)
Druckstabilität: >3 bar
Legierung mit Silber und Kupfer möglich
Ein zusätzlicher Einsatz eines Heizmeanders ist möglich 
Chipgröße 23 × 50 mm2
Aktive Membranfläche: 175 mm2
Unterstützungsstruktur: Si-Träger mit 4895 Löchern
Entwicklung durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Inficon GmbH, Köln, Deutschland, und der Technischen Universität  Kaiserslautern.

 

Kontakt: Stefan Schmitt, Abteilung Mikrostrukturierung und Sensorik,
Tel.: +49 6131/990 326

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