Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH

Zukunftsvision des Geschäftsführers

In einer offiziellen Amtsübergabe am 25.10.2011 zeigte Prof. Dr. Michael Maskos eine der zukünftigen Stärken des IMM: Mikro ermöglicht Nano

Aktuelle Stellenangebote

Das IMM sucht eine/n Jurist/in sowie einen Verfahrenstechniker/ Chemieingenieur (m/w)

Newsletter IMMage November 2011

Schnelle Diagnose einer Atemwegsinfektion; Mykotoxin in Tierfutter; Jubiläum und Tag der offenen Tür

Biomasse nachhaltig + effizient prozessieren

Am 25.1.2012 diskutieren die Projektpartner über die aktuellen Ergebnisse von SUPRABIO.

Konferenzteilnahme an der IMRET 12

Sie treffen unsere Wissenschaftler auf der IMRET 12 vom 20. bis 22.2. 2012 in Lyon, Frankreich

PIKOS

Neue Prozessfenster für die Prozessintensivierung der Kolbe-Schmitt-Synthese

Die zur Herstellung aromatischer Hydroxycarbonsäuren angewendete Kolbe-Schmitt-Synthese wird heute meist im Batchreaktor gefahren und benötigt häufig Reaktionszeiten im Bereich von mehreren Stunden. Innerhalb des durch den neuen DBU Forschungscluster "Novel Process Windows" geförderten Projektes PIKOS soll die Möglichkeit aufgezeigt werden, die Kolbe-Schmitt-Synthese unter völlig neuen Prozessregimen zu fahren. Dabei werden die drei Technologiefelder Mikroprozesstechnik, ionische Flüssigkeiten und Mikrowellenstrahlung zum Einsatz kommen.

Durch die Verwendung der Mikroprozesstechnik sollen neue, sich auf die Reaktion positiv auswirkende Prozessfenster gefunden werden. Insbesondere soll dabei eine wesentlich verkürzte Reaktionszeit erreicht werden. Auch soll die Verwendung der Mikrowelle als alternative Energiequelle dazu beitragen, das System effizienter aufzuheizen. Weiterhin soll die Anwendung ionischer Flüssigkeiten als Carbonatträger, Einkopplungsagens für Mikrowellenstrahlung oder einfach nur als Lösungsvermittler die Nachhaltigkeit des Prozesses deutlich verbessern. Ebenso stehen Untersuchungen zur Recyclisierung der ionischen Flüssigkeit und damit eine Verbesserung der Stoffbilanz im Fokus dieser Arbeit. Am Ende des Projektes steht die Entwicklung einer mit herkömmlichen Prozessen konkurrenzfähigen Pilotanlage zur kontinuierlichen Durchführung von Carboxylierungsreaktionen mittels Kolbe-Schmitt-Synthese. Diese Anlage soll im Feldeinsatz bei dem Projektpartner Sigma-Aldrich Production GmbH an einer industriell relevanten Carboxylierungsreaktion getestet werden. Neben Sigma-Aldrich Production GmbH ist auch die AG "Ionische Flüssigkeiten" am Institut für Technische Chemie und Umweltchemie der Friedrich‑Schiller‑Universität Jena am Projekt beteiligt. Das Projekt ist in der Abteilung Mischen und Feinchemie angesiedelt.

Mehr Information zum DBU-Forschungscluster

Kontakt: Ulrich Krtschil, Abteilung Mischen und Feinchemie,
Tel.: +49 6131/990 328

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