Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH

Zukunftsvision des Geschäftsführers

In einer offiziellen Amtsübergabe am 25.10.2011 zeigte Prof. Dr. Michael Maskos eine der zukünftigen Stärken des IMM: Mikro ermöglicht Nano

Aktuelle Stellenangebote

Das IMM sucht eine/n Jurist/in sowie einen Verfahrenstechniker/ Chemieingenieur (m/w)

Newsletter IMMage November 2011

Schnelle Diagnose einer Atemwegsinfektion; Mykotoxin in Tierfutter; Jubiläum und Tag der offenen Tür

Biomasse nachhaltig + effizient prozessieren

Am 25.1.2012 diskutieren die Projektpartner über die aktuellen Ergebnisse von SUPRABIO.

Konferenzteilnahme an der IMRET 12

Sie treffen unsere Wissenschaftler auf der IMRET 12 vom 20. bis 22.2. 2012 in Lyon, Frankreich

smartHEALTH

Modulare Plattform für integrierte Biosensoren zur Krebsdiagnostik

Im EU-Förderprojekt smartHEALTH entwickelt das IMM an zentraler Stelle Lösungen für den Chip-internen Flüssigkeitstransport und die Integration von Biosensoren. Ziel des Gesamtprojekts ist, eine Serie von Geräten zu entwickeln, die ein frühzeitiges Erkennen von Krebs und ein späteres Überwachen des Therapieerfolgs ermöglichen. Krebsarten, die eine frühzeitige Erkennung besonders erforderlich machen und deshalb in smartHEALTH bearbeitet werden, sind Dickdarm-, Brust- und Gebärmutterhalskrebs.

Dazu werden Gebärmutterhalsabstriche, Blut- oder Gewebeproben verwendet und soweit aufgearbeitet, dass ein Nachweis von Proteinen, die als Tumormarker identifiziert worden sind, in einem Immunoassay möglich ist. Alternativ werden Verfahren entwickelt, um krebsrelevante DNA zu vervielfältigen und quantitativ nachzuweisen. Wesentlicher Bestandteil des Systems sind integrierte Sensoren. Vier unterschiedliche Messprinzipien werden parallel entwickelt, um für jede Krebsart ein Höchstmaß an Sensitivität und Selektivität zu erzielen. Aufgabe des IMM ist

  • die Entwicklung eines Chip-integrierten Arrays aus Mikroelektroden, um durch  elektrochemische Nachweisreaktionen Proteinkonzentrationen in der Probe zu bestimmen
  • die Kombination einer qPCR (quantitative polymerase chain reaction) mit einer Fluoreszenz-Detektion

Der TPB-Sensor (transmission plasmon biosensor) oder der CDR-Sensor (circular disk resonator), sind weitere Sensorprinzipien die in smartHEALTH entwickelt wurden. In den smartHEALTH-Geräten soll nach Einführen der Probe die gesamte Analyse automatisch durchgeführt und ausgewertet werden. Unabhängig vom Standort des Geräts zu Hause beim Patienten, in einer Arztpraxis oder im Kliniklabor soll das Ergebnis drahtlos an den behandelnden Arzt übermittelt werden. 

 

Kontakt: Daniel Latta, Abteilung Fluidik und Simulation,
Tel.: +49 6131/990 390

Mehr Informationen zum Projekt "SmartHEALTH"

Projektdatenblatt 589 KB  

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